Gefährliche Giganten

Die Welt der Flusspferde.

Flusspferde sehen schwerfällig und gemütlich aus, aber davon sollte man sich nicht täuschen lassen! Hinter ihrer rundlichen Gestalt steckt ein erstaunliches Wesen, das zu den gefährlichsten Tieren der Welt gehört. Und du wirst dich wundern, wer ihre nächsten Verwandten sind!
Flusspferde nennt man auch Nilpferde, weil sie früher auch am Nil gelebt haben. Doch ihr Lebensraum wurde durch den Menschen stark eingeschränkt und sie zählen nun zu den gefährdeten Arten.

Schnell und stark
Oft hört man, dass Flusspferde die gefährlichsten Tiere Afrikas oder gar der Welt seien. Sicher ist, dass man es sich mit ihnen nicht verscherzen sollte!
Flusspferde können sehr ungehalten reagieren, wenn man ihnen zu nahe kommt. Und obwohl sie so einen massigen Körper und eher kurze Beine haben, können sie an Land mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h laufen. Damit holen sie einen Menschen locker ein. Mit ihren 50 cm langen Eckzähnen könnten sie ihn schwer verletzen oder sogar töten. Du solltest also einen großen Abstand zu diesen Tieren halten!

Länge: 3,5 bis 5 Meter
Gewicht: 1.500 bis 4.500 Kilogramm
Lebensraum: Afrika, südlich der Sahara
Nahrung: Pflanzen
Tempo: 30 km/h

 

Unterwasser-Profis
Aber keine Sorge, höchstwahrscheinlich wird es nicht passieren, dass bei deinem nächsten Spaziergang plötzlich ein Flusspferd um die Ecke kommt. Ihre Heimat ist nämlich Afrika, südlich der Wüste Sahara.
Dort verbringen sie den Tag vorwiegend im Wasser, da ihre glatte Haut nicht durch Fell geschützt und daher sehr sonnenempfindlich ist. Meistens schwimmen sie nicht, sondern gehen auf dem Grund des Gewässers herum. Dafür können sie bis zu sechs Minuten die Luft anhalten.
Da ihre Augen und Nasenlöcher sehr weit oben am Kopf sitzen, können sie fast ihren ganzen Körper unter Wasser halten, während sie knapp über der Wasseroberfläche schauen und atmen.

Sieh dir das Video an und beantworte folgende Fragen: 

  • Wie werden Flusspferde noch genannt?
  • Warum gelten Flusspferde als gefährlich?
  • Warum wackeln Flusspferde oft mit den Ohren? 

Sonnenschutz statt Blut schwitzen
Flusspferde produzieren ihren eigenen Sonnenschutz. Sie sondern eine rötliche Flüssigkeit ab, die vor der Sonne und vor Bakterien schützt. Deshalb glaubten Menschen früher, dass sie Blut schwitzen.
Am Abend verlassen sie das Wasser und in der Nacht gehen sie auf Nahrungssuche. Dann verschlingen sie Unmengen an Gras und anderen Pflanzen.

Flusspferde sprechen miteinander durch Grunzen und Quieken. Sie haben auch eine Art „Unterwasser-Sprache“. Und sie bringen ihre Jungen im Wasser zur Welt und säugen sie auch dort. Welches ganz andere Tier könnte mit ihnen verwandt sein? 

Lies die Karte genau und beantworte folgende Fragen: 

  • Durch welche Länder fließt der Nil? 
  • In welchem Land legt der Nil die längste Strecke zurück?
  • Worin mündet der Nil?

LeseStar-Aufgabe

Im Artikel oben findest du viele spannende Fakten über Flusspferde. Beantworte folgende Fragen dazu:
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