Superkräfte auf vier Pfoten

in Einfacher Sprache

Mitten in der Nacht springt deine Katze auf. Ihre Ohren bewegen sich. Sie schaut in eine dunkle Ecke. Du siehst dort nichts. Kurz danach hörst du ein Kratzen an der Wand. Vielleicht ist dort eine Maus.

Auch Hunde bemerken Dinge sehr früh. Dein Hund läuft vielleicht plötzlich zur Tür. Erst später klingelt es.

Hunde und Katzen haben sehr feine Sinne. Sie hören, riechen und sehen oft besser als Menschen.

Echte Spürnasen

Hunde beobachten uns genau. Deshalb verstehen sie uns oft sehr gut.

Hunde riechen viel besser als Menschen. Sie finden Drogen und Sprengstoff. Sie können auch manche Krankheiten riechen. Manche Hunde erkennen zu wenig Zucker im Blut. Andere Hunde finden schädliche Tiere in Bäumen.

Hunde riechen auch unsere Gefühle. Sie bemerken Angst und Stress.

Hunde hören ebenfalls sehr gut. Sie hören Geräusche aus großer Entfernung. Sie hören auch sehr hohe Töne. Menschen können diese Töne nicht hören.

Hunde können ihre Ohren einzeln bewegen. So finden sie die Richtung eines Geräusches.

Clevere Begleiter

Hunde sind sehr klug. Manche Hunde lernen mehr als 100 Wörter. Sie kennen dann viele Dinge. Sie können diese Dinge auf Wunsch bringen.

Hunde haben auch ein gutes Gefühl für die Zeit. Sie kennen oft die Zeit für ihr Futter. Sie erwarten ihre Menschen oft zur richtigen Zeit an der Tür.

Manche Hunde suchen vermisste Menschen. Sie riechen an einem Gegenstand der Person. Danach folgen sie der Geruchs-Spur. Sie finden die Spur sogar in einer großen Stadt. Hunde können sich Gerüche sehr gut merken.

Erstaunliche Fakten

Hunde machen manchmal seltsame Dinge. Viele Hunde drehen sich vor dem Häufchenmachen in eine bestimmte Richtung. Oft stehen sie dann in Nord-Süd-Richtung. Forscher haben dieses Verhalten beobachtet.

Hunde erkennen auch die Größe eines anderen Hundes. Dafür reicht ihnen manchmal das Knurren. Sie müssen den anderen Hund nicht sehen.

Wusstest du, dass die Katze das beliebteste Haustier in Österreich ist? In fast jedem dritten österreichischen Haushalt lebt mindestens eine Katze.

Meister der Nacht

Katzen sehen nicht ganz ohne Licht. Sie brauchen aber viel weniger Licht als Menschen. Deshalb sehen sie in der Dämmerung sehr gut.

Katzen haben bewegliche Ohren. Damit finden sie auch sehr leise Geräusche.

Die Schnurrhaare der Katze sind sehr empfindlich. Sie heißen auch Vibrissen. Eine Katze prüft damit enge Öffnungen. Die Schnurrhaare helfen ihr auch im Dunkeln.

Eine fallende Katze dreht sich in der Luft. Meist landet sie auf ihren Pfoten.

Katzen spüren feine Bewegungen im Boden. Deshalb bemerken sie vielleicht ein Erdbeben früher als Menschen.

Eine Katze schnurrt oft vor Freude. Schnurren kann die Katze auch beruhigen. Es kann sogar gegen Schmerzen helfen.

Haustiere sind besondere Begleiter. Sie haben starke Sinne. Sie können viel mehr als viele Menschen denken.